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Die Klöster waren zum Schutz vor Tieren fast ausschließlich von Hecken oder Dornenbüschen umgeben. Die Umfassung durch Mauern war nicht üblich. So ist es eine Besonderheit, dass das Klosterdorf durch eine etwa 1.100 Meter lange Mauer mit drei Toren umgeben war.
Einige Teile dieser Mauer und zwei Tore sind noch erhalten. Der Förder-verein hat sich zum Ziel gesetzt, die verbliebenen Teile der historisch be-deutsamen Klostermauer zu sanieren, um sie der Nachwelt zu erhalten. Eine erste Musterfläche konnte im Jahr 2002 fertiggestellt werden. Wichtig dabei war, Erfahrungen mit der Besonderheit des Bauwerks, der Mörtel-rezepturen und der Kalksteine zu sammeln.
Fachlich wurde diese erste Baumaßnahme wie die vorangegangene statische Erhebung und Beurteilung von Herrn Dr. Exner vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, Herrn Klotz vom Historischen Bauarchiv in Thierhaupten und Herrn Werthner vom der Denkmalbehörde des Landratsamtes Nürnberger Land betreut.
Wir bedanken uns auf diesem Wege für die bisherige, sehr vertrauensvolle und verständnisvolle Zusammenarbeit.
Wegen der allgemeinen finanziellen Situation, vor allem der Gemeinde Engelthal, können Sanierungsmaßnahmen nur durch Spenden und Ein-nahmen aus Veranstaltungen finanziert werden.
Die erste Maßnahme wurde finanziert und unterstützt durch
- das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege
- den Bezirk Mittelfranken
- den Landkreis Nürnberger Land
- die Kulturstiftung der Sparkasse Nürnberg
- Eigenmittel des Fördervereins, erwirtschaftet mit dem unermüdlichen
Einsatz der Mitglieder bei der Tombola anlässlich der Kirchweihen und
den alljährlichen Klostermauerfesten und Führungen durch unser
Klosterdorf
Vorbereitend wurde ein statisches Plangutachten zum baulichen Zustand der Klostermauer mit Angaben zur Sanierung durch das Ing.Büro ALS Adelmann-Landgraf-Schäfer in Amberg und Würzburg erstellt.
Eine umfangreiche Fotodokumentation zu diesem Gutachten wurde durch den stellvertretenden Vorsitzenden Heini Liebel erstellt.
Im Jahr 2001 wurde die erste Sanierungsmaßnahme durch die Fachfirma Georg Gebhard, Restaurator im Maurerhandwerk in 91247 Vorra mit seinem hervorragenden Facharbeiter Dietmar Schneider zu vollsten Zufriedenheit durchgeführt.
Dietmar Schneider hat sich nicht nur mit der Klostermauer und der Sanierung befasst, sondern auch mit der Geschichte des Klosters. So hat er z.B. spontan einer vorübergehenden Schulklasse eine kleine „Führung“ gegeben.
Die Kassenlage ermöglicht uns, einen weiteren Bauabschnitt im Verlauf des Jahres 2005 zu beginnen.
Die Sanierungen werden im Namen des Eigentümers,
der Gemeinde Engelthal wahrgenommen vom
Förderverein zur Erhaltung der Klostermauer Engelthal e.V.
eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichts Hersbruck,
die Gemeinnützigkeit ist durch das Zentralfinanzamt Nürnberg anerkannt.
Wir geben Ihnen gerne weitere Informationen und bieten Führungen durch das Klosterdorf mit der Kirche und den noch vorhandenen Bauten an.
An Schrifttum liegen vor
„750 Jahre Engelthal“
herausgegeben von der „Altnürnberger Landschaft“ e.V.
u.a. mit Beiträgen über:
Geschichte des Klosters Engelthal
Engelthal, ein Paradigma für Spiritualität in Geschichte und Gegenwart
Die fränkische Mystikerin Christine Ebner
Zwischen Himmel und Erde
Die St. Johanneskirche in Engelthal
Die ehemaligen Klostergebäude
Ein Rundgang durch das Klosterdorf
Die Psychiatrische Fachklinik Engelthal
Engelthal im Jahr des Jubiläums
Ein Rundgang durch das Klosterdorf Engelthal
auf dem „Klostermauerweg“
eine kleine Broschüre für eigene Erkundungen
mit Lageplan
herausgegeben im Eigendruck vom
Förderverein zur Erhaltung der Klostermauer Engelthal e.V.
Wenn Sie Interesse haben, wenden Sie sich bitte an:
Vorsitzenden Peter Wojcik
Hersbrucker Weg 8
91238 Engelthal
Tel. 09158/365
stv. Vorsitzenden Heini Liebel
Am Wöhr 6
91238 Engelthal
Tel. 09158/408
Wollen Sie unsere Ziele durch Spenden unterstützen?
Konto 190 055 269 bei der Sparkasse Nürnberg, BLZ 760 501 01
Sie erhalten selbstverständlich eine steuerlich absetzbare Spendenbescheinigung
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